STADA und der Zwergpinguin

STADA unterstützt die Aktionsgemeinschaft Artenschutz (AGA) e. V. dabei, den gefährdeten Bestand der Zwergpinguine durch ein Maßnahmenpaket zu schützen.

Seit Jahresbeginn fließen 10 Cent jeder verkauften Grippostad®-Packung in das Projekt zum Schutz der Zwergpinguine.

STADA hilft auch den Kleinen

Pinguine sind seit vielen Jahren das Maskottchen von STADA. Die sympathischen Frackträger passen hervorragend zu unseren Grippostad® Produkten, denn sie kommen mit unwirtlichen Temperaturen zurecht und sind fürsorgliche Wesen, die viel Energie in die Versorgung des Nachwuchses stecken, erzählt Dr. Martin Spatz, MBA, Geschäftsführer der Stada Arzneimittel GmbH.

Artenschutz geht uns alle an

Die AGA hat zusammen mit ihrer Partnerorganisation Foundation for National Parks & Wildlife (FNPW) das Projekt zum Schutz der Zwergpinguine ins Leben gerufen. Dieses Projekt unterstützt STADA nach besten Kräften, denn: „Wir sind überzeugt, dass es mehr denn je Schutz für bedrohte Tierarten braucht. Zwergpinguine sind liebenswerte Tiere, die der Rücksichtslosigkeit mancher Menschen ausgeliefert sind. STADA möchte mit der Unterstützung des Schutzprojekts ein Zeichen setzen – denn Umwelt- und Artenschutz geht uns alle an.“, so Dr. Martin Spatz.

Ein wesentlicher Bestandteil des Schutzprojektes ist das Ausbringen von künstlichen, raubtiersicheren Bruthöhlen als Alternative zu den reduzierten natürlichen Optionen. Weiters wird auf verstärkte Aufklärung von Bevölkerung und Touristen, wie etwa das Anleinen von Hunden oder die Achtung von Schutzzonen gesetzt und auch die detaillierte Beobachtung, Mikrochipanalyse oder auch Kontrolle der Bruterfolge.

Jeder kann durch das eigene Verhalten und auch durch die Unterstützung engagierter Organisationen zum Artenschutz beitragen. STADA unterstützt aus diesem Grund die wichtigen, wissenschaftlich begleiteten Projekte der AGA und setzt auf ein ganzes Paket an fokussierten Maßnahmen.

 

Der Mensch als Gefahr

Zu den natürlichen Feinden der Zwergpinguine zählen Seeleoparden, Seelöwen, Schwertwale und Seeadler. Die größte Gefahr stellt jedoch der Mensch dar, denn die Bebauung und häufige Buschfeuer führen zum Verlust von Brutplätzen, streunende Hunde, Katzen und Füchse jagen sie und Lärm und Licht an den Stränden hindern die Tiere an der Rückkehr zu ihren Bruthöhlen. Außerdem stellen Häfen unnatürliche Barrieren dar, Schiffsschrauben können die Pinguine verletzen und Verschmutzungen durch Öl und Unrat zerstören die Seegrasbetten, in denen Zwergpinguine ihr Futter finden. Nicht zuletzt gefährden Plastikabfälle, Angelschnüre und Haken die putzigen Seevögel.

 

Klein, aber oho

Zwergpinguine sind nur 30 bis 40 cm groß und rund ein Kilogramm schwer. Sie sind die kleinsten Vertreter aus der Pinguin-Familie und leben als einzige Art auf dem australischen Kontinent, vor allem im Süden. Sie brüten in Erdlöchern, Felsspalten oder Baumwurzeln und legen üblicherweise zwei Eier, aus denen nach drei Wochen die Küken schlüpfen. Trotz ihrer geringen Größe schwimmen sie bis zu 20 Kilometer pro Tag, erreichen Tiefen von bis zu 70 Metern und Spitzengeschwindigkeiten von bis zu zwei Metern pro Sekunde. Zwergpinguine sind also echte Überlebenskünstler, dennoch ist es um ihr Überleben nicht gut bestellt.