Kopfschmerzen bei Erkältung

Die typischen Beschwerden, die im Zuge einer Erkältung auftreten, kennt jeder: Der Hals kratzt, die Nase ist verstopft und so langsam baut sich auch noch Druck im Kopf auf. Was genau bei erkältungsbedingten Kopfschmerzen in Ihrem Körper geschieht und wie Sie die pochenden Schmerzen wieder loswerden, erfahren Sie hier.

Kopfschmerzen als Erkältungssymptom

Es gibt über 200 verschiedene Arten von Kopfschmerzen. Darunter fallen auch erkältungsbedingte Kopfschmerzen: Der sogenannte „Druck im Kopf“. Bei einer Erkältung treten Kopfschmerzen allerdings selten als eines der ersten Symptome auf. Meist entwickeln sie sich im weiteren Krankheitsverlauf und runden das Symptompaket ab.

Kopfschmerzen bei Erkältung

Der Zeitpunkt ihres Auftretens kann jedoch variieren: Oft wacht man am zweiten oder dritten Erkältungstag mit einem pochenden Kopf auf. Nicht selten entstehen die Kopfschmerzen auch erst im Laufe eines Tages oder sind auf einmal einfach da. Sicher ist also: Erkältungsbedingte Kopfschmerzen sind eine häufige Folge der anderen Symptome. Sie entstehen zum Beispiel durch die Entzündung der Nasenschleimhaut oder der Nasennebenhöhlen, da verstopftes Sekret die Atemwege blockiert.

Erkältungsbedingte Kopfschmerzen: Ursachen verstehen

Bei grippalen Infekten tritt Kopfweh oftmals in der Stirnregion auf, kann sich aber auch bis zum Hinterkopf ziehen. Das kann daran liegen, dass sich bei einer Erkältung häufig die Nasenschleimhaut entzündet. Diese Entzündung führt dazu, dass die Schleimhaut anschwillt und die Atemwege verstopfen. Unser Körper produziert daraufhin deutlich mehr Sekret, welches aufgrund der Verstopfung nicht ordentlich abfließen kann: Es entsteht Druck innerhalb der Atemwege. Genau dieser Druck löst bei einer Erkältung dann die ständigen Kopfschmerzen aus.

Übrigens: Viele klagen bei erkältungsbedingten Kopfschmerzen nicht direkt über Kopfschmerzen, sondern empfinden dieses Pochen vielmehr als „Druck im Kopf“. Für Kinder ist es oft ein unangenehmes „Kopfweh“.

Eine weitere Ursache für Kopfschmerzen bei einer Erkältung kann Überanstrengung sein. Oft schleppen sich erkältete Personen trotz deutlicher Symptome zur Arbeit. Mit den Worten „es seien doch nur Kopfschmerzen“, werden die Warnsignale des Körpers schnell abgetan. Aber seien Sie vorsichtig! Körperliche oder psychische Arbeit stresst den Körper während einer Erkältung immens und kann ebenfalls starke Kopfschmerzen, auslösen. Nicht ohne Grund sollte man während einer Erkältung dem Körper ausreichend Ruhe und Erholung gönnen.

Schnelle Hilfe bei Kopfschmerzen

Worauf warten Sie noch? Befreien Sie ihre Nasennebenhöhlen mit diesen Tipps, um die pochenden Kopfschmerzen endlich loszuwerden:

Nackenwickel

Tipp 1

Legen Sie sich einen warmen Lappen in den Nacken, um die möglicherweise verspannte Rückenmuskulatur zu lösen.

Kaltes Tuch

Tipp 2

Ein in kaltes Wasser getränktes Tuch auf der Stirn hat einen lindernden Effekt bei Kopfschmerzen. Durch die plötzliche Kälte ziehen sich die Gefäße zunächst zusammen. Der Körper reagiert anschließend mit einer Erweiterung der Gefäße: Es fließt mehr Blut durch die Adern, was Kopfweh lindern kann.

Ätherische Öle

Tipp 3

Massieren Sie ätherische Öle wie Pfefferminz, Eukalyptus oder Lavendel auf die Schläfen. Diese entkrampfen die Muskulatur und lösen festsitzenden Schleim.

Spaziergang an der frischen Luft

Tipp 4

Kurze Spaziergänge an der frischen Luft können den Körper mit ausreichend Sauerstoff versorgen und die Durchblutung anregen.

Kopfschmerzen: Das kann man falsch machen

Grundsätzlich gilt, dass Sie Ihrem Körper bei einem grippalen Infekt Ruhe gönnen sollten. Treten zusätzlich Kopfschmerzen auf, sollten stärkere Anstrengungen erst recht vermieden werden. Das bedeutet nicht, dass Sie das Bett hüten müssen. Je nach Verfassung kann ein kleiner Spaziergang Ihren Kreislauf wieder in Schwung bringen und frische Luft die erkältungsbedingten Kopfschmerzen lindern.

Bei Kopfschmerzen Anstrengungen vermeiden

Vorsicht: Durch Bücken oder Erschütterungen können sich Ihre womöglich bisher schwachen Kopfschmerzen verschlimmern. Auch zu starkes Nase putzen sollten Sie vermeiden.

Um die verstopften Atemwege zu befreien, können stattdessen entzündungshemmende und abschwellende Medikamente für Abhilfe sorgen. Paracetamol kann in solchen Fällen die Entzündung bekämpfen und Chlorphenamin die Nasenschleimhaut beruhigen. Diese Wirkstoffe sind auch in Grippostad C zu finden, welches gleichzeitig auftretende Erkältungssymptome in Form von Kapseln, Trinkgranulat oder Heißgetränk bekämpfen kann.

Ständig Kopfschmerzen?

Sind Ihre durch die Erkältung entstandenen Kopfschmerzen nach drei Tagen noch nicht abgeklungen oder sogar noch stärker geworden, sollten Sie einen Arzt aufsuchen. Auch, wenn noch weitere Symptome wie Fieber, Sehstörungen, steife Glieder oder Übelkeit hinzukommen, führt kein Weg mehr an einem Arztbesuch vorbei. Denn diese starken Kopfschmerzen können dann weit über eine eigentliche Erkältung hinaus gehen.

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